Über uns


Der Gesangverein „Eintracht“ 1873 Massenbach e.V. hat einen gemischten Chor. Wir pflegen selbstverständlich das traditionelle Liedgut, sind aber auch für moderne Chorliteratur sehr aufgeschlossen.

Als einer der Kulturträger in Massenbach wird von uns ein vielseitiges Liederrepertoire erwartet, dem wir auch gerne Rechnung tragen. So studieren wir immer wieder neue Lieder jeglicher Musikgattung ein, die wir dann zu den verschiedensten Anlässen zum Vortrag bringen können.

Durch das gepflegte freundschaftliche Miteinander unter den Sängern und Sängerinnen und die lockere Atmosphäre während der Proben, finden WiedereinsteigerInnen sowie Männer und Frauen ohne Gesangserfahrung einen raschen Anschluss und eine unkomplizierte Eingliederung in den  Chor.

Freude und Spaß in unserer singenden Gemeinschaft werden durch ungezwungene Geselligkeit und Kameradschaft bei vielen gemeinsamen Jahresunternehmungen gefördert.

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Der Gesangverein „Eintracht“ 1873 Massenbach e.V. ist mit seiner über 140-jährigen Vereinsgeschichte der älteste Verein im Schwaigerner Ortsteil Massenbach.

Unser Verein ist Mitglied im DEUTSCHEN CHORVERBAND und im Baden-Württenbergischen Sängerbund.

Engagiert sind wir ebenfalls in der, bereits schon seit 1922 bestehenden, losen Verbindung der “ Leintal-Sängervereinigung“.

Zur Zeit haben wir 81 Mitglieder, davon sind 19 aktive Sänger und Sängerinnen im gemischten Chor MEZZOFORTE (Stand Jan. 2019).

Die Chorproben finden wöchentlich im Vereinszimmer der Verwaltungsstelle Massenbach statt und zwar Donnerstags um 20:00 Uhr.

Über uns – Satzung


Vereinssatzung Gesangverein „Eintracht“ 1873 Massenbach e.V.

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein trägt den Namen Gesangverein “Eintracht “ 1873 Massenbach e.V. und hat seinen Sitz in Schwaigern-Massenbach. Er soll in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Heilbronn eingetragen werden.

§ 2 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “steuerbegünstigte Zwecke “ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des Chorgesanges. Es ist weiterhin Zweck des Vereins, die Jugend der Musik, insbesondere dem Gesang näherzubringen. Die Tätigkeit des Vereins ist gemeinnützig. Sie wird ohne Absicht auf Gewinnerzielung, ausschließlich zum Zwecke der Volksbildung und Kunstpflege ausgeübt.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Alle Inhaber von Vereinsämter sind ehrenamtlich tätig. Der Vorstand kann hiervon abweichend beschließen, dass Funktionsträger für Ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung gezahlt wird.

§ 3 Mitglieder

Der Verein besteht aus singenden, fördernden und Ehrenmitgliedern. Singendes Mitglied kann jede natürliche Person sein. Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, welche die Bestrebungen des Vereins unterstützen will, ohne selbst zu singen. Nach 25 – jähriger aktiver Sängertätigkeit oder 50 – jähriger Mitgliedschaft wird die Ehrenmitgliedschaft ausgesprochen. Um Aufnahmen in den Verein ist beim Vorstand schriftlich nachzusuchen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet :

  1. durch freiwilligen Austritt
  2. durch Tod
  3. durch Ausschluss

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche an den Verein.

zu a) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung der vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluss eines Kalenderjahres. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das ausscheidende Mitglied zur Bezahlung des Mitgliederbeitrages verpflichtet.

zu b) Der Tod eines Mitgliedes bewirkt sein sofortiges Ausscheiden.

zu c) Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, mit sofortiger Wirkung durch den Ausschuss ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.
Der Beschluss über den Ausschluss ist zu begründen und durch ein Mitglied des Vorstandes unter Beisein eines Zeugen in schriftlicher Form bekannt zu geben. Gegen diesen Beschluss steht dem Mitglied die Berufung bei der Mitglieder- versammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Berufung bei ihrer nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung. Macht ein Mitglied von der Berufung keinen Gebrauch, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass eine Anfechtung nicht mehr möglich ist.

§ 5 Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder haben das Interesse des Vereins zu fördern. Jedes Mitglied ist verpflichtet den von der Mitgliederversammlung festgelegten Beitrag pünktlich zu entrichten. Die singenden Mitglieder haben außerdem die Pflicht, regelmäßig an den Übungsstunden, den Konzerten und öffentlichen Darbietungen teilzunehmen.

§ 6 Organe des Vereins

  • Die Mitgliederversmmlung
  • Der Vorstnd
  • Der Ausschuss

§ 7 Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres durch den Vorstand einzuberufen, im übrigen dann, wenn mindestens ein fünftel der Mitglieder es schriftlich beantragt. Die Mitgliederversammlung ist mindesten vierzehn Tage vor dem festgesetzten Termin unter Bekanntgabe der Tagesordnung und des Versammlungsortes schriftlich oder durch öffentliche Bekanntgabe im Mitteilungsblatt der Stadt Schwaigern einzuberufen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitgliedern.
Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden oder einem Mitglied des Vorstandes geleitet. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.
Zur Satzungsänderung ist eine Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder erforderlich.
Die Auflösung des Vereins bestimmt sich nach § 12 der Satzung.
Stimmberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

  1. Feststellung, Änderung und Auslegung der Satzung.
  2. Wahl des Vorstandes.
  3. Wahl des Ausschusses.
  4. Wahl von zwei Rechnungsprüfern auf die Dauer von zwei Jahren.
  5. Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung des Vorstandes.
  6. Entgegennahme der musikalischen Berichte durch die Chorleiter.
  7. Genehmigung der Jahresabrechnung und Entlastung des Vorstandes.
  8. Festlegung des Mitgliederbeitrages.
  9. Entscheidung über die Berufung nach §4 der Satzung.
  10. Ernennung von Ehrenmitgliedern, Ehrenvorsitzenden und Ehrenchorleitern.
  11. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge zur Tagesordnung einzubringen. Diese Anträge sind bis acht Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich und begründet beim Vorstand einzureichen. Dies gilt nicht für Anträge auf Satzungsänderung, diese sind, wie vor beschrieben bis 21 Tage vor der Mitgliederversammlung einzureichen.

§ 8 Vorstand

Dem Vorstand gehören an:

  1. der Vorsitzende
  2. der stellvertretende Vorsitzende
  3. der Schriftführer
  4. der Kassier

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Sie sind jeweils allein vertretungsberechtigt. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.
Er bleibt bis zur satzungsmäßigen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Ihm obliegt die Führung des Vereins. Der Schriftführer hat über jede Mitgliederversammlung ein Protokoll anzufertigen, das von ihm und von dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Dem Kassierer obliegt die Verantwortung und Verwaltung des Vereinsvermögens.
Im Innenverhältnis wird folgendes bestimmt : Mit Ausnahme von Ausgaben, die im Einzelfall 250,– € nicht übersteigen, bedürfen alle Beschlüsse des Vorstandes der Zustimmung des Ausschusses.

§ 9 Ausschuss

Dem Ausschuss gehören an :

  1. der Vorstand
  2. die Ehrenvorsitzenden
  3. der stellvertretende Schriftführer und der stellvertretende Kassenführer
  4. sechs Mitglieder des Vereins.

Der Ausschuss beschließt in den ihm durch die Satzung übertragenen Angelegenheiten, sonst steht er dem Vorstand beratend zur Seite. Seine Mitglieder werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Von den Mitgliedern nach Ziffer 4 des Ausschusses werden im Wechsel jährlich 3 Mitglieder gewählt. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Die Beschlüsse des Ausschusses sind vom Schriftführer in dem Protokoll festzuhalten.

§ 10 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 11 Geschäftsordnung

Der Vorstand erlässt zur vorliegenden Satzung eine Geschäftsordnung, die der Mitgliederversammlung bekannt zu geben ist.

§ 12 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins erfolgt, wenn in der ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung mindestens zwei Drittel aller Mitglieder anwesend sind und hiervon drei Viertel der Auflösung zustimmen. Ist die erforderliche Anzahl der Mitglieder nicht erschienen, so ist eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die mit drei Viertel Mehrheit der erschienenen Mitglieder die Auflösung des Vereins beschließen kann.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigster Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Schwaigern zwecks der Verwendung für die Förderung der Kultur im Stadtteil Massenbach.

§ 13 Inkrafttreten der Satzung

Die Neufassung der Satzung in vorstehender Form hat die Mitgliederversammlung am 12.02.2011 beschlossen.

gez. 1. Vorsitzender Norbert Betz, Schriftführer Hermann Müller

Massenbach, den 12. Februar 2011

Über uns – Ehrenmitglieder


Ehrenvorstand    
Udo Brühl    
     
Ehrenmitglieder    
     
Norbert Betz Klaus Hörtling Wolfgang Späth
Dieter Boger Paul Hörtling Hermann Stolz
Gustav Boger Günther Horsinka Gerhard Wagner
Günter Dörr Albert Hummel Ernst Wagner
Gerhard Essig Walter Kern  
Ludwig Essig Dr. Rolf Günzler  
Armin Schuster Willi Schuster  
     
     
     
     

1990


Das 120jährige Jubiläum im Jahre 1993 zeigte wiederum, dass unser Verein eng in die örtliche Gemeinschaft eingebunden ist: Es wurde am Samstagabend, den 12. Juni, mit einem bunten Dorfabend eröffnet, an dessen Gestaltung sich alle örtlichen Vereine beteiligten. Das sonntägliche Leintal-Chorfest wurde ein eindrucksvoller Beweis für die Freude am Chorgesang und dessen Entwicklung in den beteiligten Vereinen, der sich besonders in den Vorträgen der Kinderchöre beim Freundschaftssingen am Nachmittag manifestierte.

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Einmal mehr zeigte sich auch, dass unser Chor sich unter der Leitung seines seit 1987 im Amt befindlichen Dirigenten Edmund Maier weiterentwickelt hat und mit seinen Liedvorträgen wie schon bei zahlreichen Anlässen zuvor zu gefallen wußte.

Nun wird bereits das 125jährige Vereinsjubiläum begangen. Und da sei auch an dieser Stelle all jenen gedankt, den Vorständen, Dirigenten, Funktionsträgern und den vielen im Interesse des Vereins aktiv gewordenen Mitgliedern, die sich immer wieder dem Verein zur Verfügung stellten und mit Umsicht, Tatkraft und Entschlossenheit, aber auch mit Verständnis und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem, den Verein durch die 125 Jahre seines Bestehens führten und manch schwierige Situation zu überwinden halfen. Ein Dank gebührt aber auch den Familienangehörigen der aktiven Sänger für ihre Toleranz und ihre vielfältige Mithilfe und Unterstützung.

Unter solchen Voraussetzungen, wenn ihm seine Sänger und Mitglieder die Treue halten, kann der Verein auch in den kommenden Jahren erfolgreich weiterbestehen. Aber dazu ist es auch erforderlich, dass sich junge Menschen der Sängersache verpflichtet fühlen und aktive Mitglieder des Vereins werden.

Dabei möge auch weiterhin das Leitmotiv “EINTRACHT” sein!

1975


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Nachdem er 28 Jahre lang, mit nur einer kurzen Unterbrechung, das musikalische Wirken des Vereins geprägt hatte, übergab Ludwig Dörr im Jahre 1976 den Dirigentenstab an Realoberlehrer E. Bechdolf, der während der nächsten zehn Jahre das Amt des Dirigenten ausübte.

Auch die weiteren Jubiläen zum 110jährigen und 120jährigen Bestehen waren Höhepunkte in der Vereinsgeschichte. Die enge Verbundenheit mit den übrigen Leintal-Chören zeigte sich in der Verknüpfung der Vereinsjubiläen mit der Ausrichtung des Leintal-Chorfestes.

Das 110jährige Vereinsjubiläum wurde am Samstag, dem 4. Juni 1983, mit einem Festabend in der Mehrzweckhalle eröffnet, bei dem die freundschaftlich verbundenen Vereine aus Fürfeld, Gemmingen, Treschklingen, Stebbach und Elsenz mitwirkten, und der mit Tanz und gemütlichem Beisammensein ausklang. Der Sonntag stand dann im Zeichen des Leintal-Chorfestes. Nach einem ökumenischen Gottesdienst folgte das Chorkonzert der Leintal-Chöre. Das Nachmittagsprogramm eröffnete ein Festzug der Leintalvereine durch den Ort unter Mitwirkung der Musikkapellen aus Massenbachhausen und Schwaigern, dem sich das Freundschaftssingen anschloss. Den Abschluss bildete eine Dorfabend, der von den örtlichen Vereinen gestaltet wurde. Das Fest klang montags mit einem Familiennachmittag und einem gemütlichen Beisammensein am Abend aus.

1960


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1961 war es wiederum ein Sängerfest der Leintal-Sängervereinigung, das zu einem Höhepunkt in der Vereinsgeschichte werden sollte. Obwohl es als Regenfest in die Annalen einging, wurde es zu einem großen Erfolg nicht nur was den organisatorischen Ablauf betrifft. Über die Qualität der dargebotenen Lieder war in der Heilbronner Stimme nachzulesen: “Das alljährliche stattfindende Konzertsingen der neun Leintalvereine war der musikalische Höhepunkt des Festes. Neben dem Eröffnungschor des gastgebenden Vereins wurden auch von den anderen Chören gesangliche Delikatessen geboten, die selbst Musikexperten überraschten. Es ist hier die Stelle, ein besonderes Lob der Zuhörer an die Vereine und Dirigenten weiterzugeben.”

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Bereits im Jahre 1966 richtete der Verein wieder ein Leintal-Sängerfest aus. Dem Verein wurde hierzu die neu errichtete Werkshalle des Betonwerkes Harr zur Verfügung gestellt. Diesmal wetterunabhängiger, nahm auch dieses Sängertreffen einen erfolgreichen Verlauf. Die drei festlichen Tage, die ganz im Zeichen des Chorgesanges standen, bildeten einen Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Ortes. Bereits traditionell schloss sich an das Sängerfest in Massenbach ein Kinderfest an. Ein Festzug bildete den Auftakt, dem fröhliche Wettkämpfe und ein buntes Programm der Schuljugend auf dem Festgelände folgten. Alt und Jung freuten sich gleichermaßen an diesem geselligen Treiben.

Nachdem eine alte Festschrift aufgefunden wurde, die als Gründungsjahr unseres Vereins “1873” bestätigte und in dem Kirchenbuch des Pfarramtes in Massenbach unter diesem Datum ebenfalls ein Hinweis auf das Bestehen eines Gesangvereins auffindbar war, wurde uns vom schwäbischen Sängerbund gestattet, als Gründungsjahr das Jahr 1873 zu führen.

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Nach intensiven Vorbereitungen durfte man dann im Jahr 1973 dann das 100-jährige Vereinsjubiläum feiern; ein besonderes Fest für jeden Verein. 100 Jahre Sängerkameradschaft lagen hinter dem Verein. Jahre voller Arbeit, Jahre voll Erfolg, aber auch Jahre schwerster Kriegs- und Nachkriegszeiten. Verbunden war dieses Jubelfest mit dem Gausängerfest des Zabergäu-Sängerbundes. Im großen Festzelt beim Sportplatz war über die Festtage der Chorgesang das beherrschende Element. Er wurde vorgetragen von einer Vielzahl von Sängern aus dem ganzen Zabergäu und dem Leintal, die sich an diesem Festwochenende in Massenbach ein Stelldichein gaben.

Die ganze Bevölkerung nahm regen Anteil an diesem Jubiläum. Straßen und Häuser waren festlich geschmückt und herausgeputzt. Beim Festakt würdigten viele Gratulanten die Arbeit des Vereins als einen ‘Motor’ der Gemeinde und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute.

Höhepunkt des Festes war zweifellos die Überreichung der Zelterplakette für besondere Verdienste um das deutsche Lied und den Chorgesang im Namen des Bundespräsidenten.

1945


Leider brachte der Ausbruch des 2. Weltkrieges eine erneute Unterbrechung der Vereinsarbeit und, schlimmer noch, den Verlust einiger treuer Sängerkameraden.

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Doch auch dieser Tiefpunkt wurde überwunden. Am 14. Februar 1948 trafen sich Vereinsmitglieder, die sich der Sängersache verpflichtet fühlten, und setzten mit zunächst 21 aktiven Sängern die Vereinsarbeit fort. Neuer Chorleiter wurde Ludwig Dörr, der dem Verein lange Jahre treue Dienste leisten sollte.

Bereits im Jahre 1951 wurde dem Verein die Ausrichtung des 1. Sängerfestes der nach dem Kriege wiederentstandenen Leintal-Sängervereinigung übertragen. Unter der Überschrift “Sänger belebten das Leintal mit ihrem Fest” berichtete hierzu die Heilbronner Stimme:

“Anlässlich der Maifeier des Männergesangvereins ‘Eintracht’ Massenbach trat die neu geschaffene Leintal-Sängervereinigung mit den Vereinen aus Massenbach, Massenbachhausen, Schluchtern, Stetten a.H., Kleingartach, Niederhofen, Großgartach und Schwaigern mit einem Konzertsingen erstmals an die Öffentlichkeit.

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Das war kein Sängerfest mit dem sonst üblichen Bratwurstdunst, es war ein künstlerisch durchaus wertvolles Konzert, in dem die Vereine ausgewähltes Liedgut der zahlreichen Hörerschar zu Gehör brachten und so bekundeten, dass in ihren Reihen das deutsche Lied eine gute Pflegestätte gefunden hat. Mittags bewegte sich ein farbenprächtiger Festzug mit Reitern, Festwagen, Ehrenjungfrauen und beteiligten Vereinen zum Festplatz, für den das alte Schloss einen würdigen Hintergrund bildete. Dort begrüßte der Vorstand des festgebenden Vereins, Emil Schuster, und der Vorstand der Leintal-Sängervereinigung, Albert Dörr, Ehrengäste und Sängerkameraden.

Auf dem Festplatz brachten dann noch die erschienen acht Gastvereine Einzelchöre zum Vortrag. Dann waren es noch die Massenchöre der Vereinigung unter Rektor Göggelmann und besonders die Beethoven-Hymne ‘Die Himmel rühmen’ durch den Kirchenchor Massenbach, die noch einmal die Hörer gespannt aufhorchen ließen. Dazwischen brachte ein Reigen der Festdamen liebliche Augenweide.”

1925


Der erste Weltkrieg zwang dann für lange Zeit zur Unterbrechung der Vereinstätigkeit.

Doch durch große Anstrengungen aller Sänger konnte man anschließend an die früheren erfolgreichen Jahre anknüpfen und weiter schöne Erfolge bei Preissingen erzielen.

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Im Jahr 1922 war durch den losen Zusammenschluss mehrerer Gesangvereine des Leintals und Umgebung die Leintal-Sängergruppe entstanden, die alljährlich Sängertage abhielt. Und so konnte unser Verein im Jahr 1923 sein erstes Sängerfest durchführen: Der 2. Leintal-Sängertag fand am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1923, im Schloss-Saal in Massenbach statt.
Schon damals trugen diese Sängertage die gleichen Merkmale wie die heutigen Leintal-Sängertreffen: Konzertsingen der Mitgliedsvereine, Gemeinschaftschöre und Freundschaftssingen. Und damals gehörte auch ein Festzug dazu.

Es wurde ein erfolgreicher Tag für die hiesigen Sänger, vermerkt das Protokollbuch, nur “ließ die Inflationszeit keine rechte Stimmung aufkommen”.

Und dass das Inflationsgespenst auch vor den Vereinsfinanzen nicht halt machte, zeigt ein Blick in das Kassenbuch: So schloss das Jahr 1923 mit der unvorstellbar hohen Summe von 1.000.025.030.730,30 Mark und beginnt im Jahr 1924 mit dem Eintrag “alter Kassenbestand in Goldmark 1,-”.

In den folgenden Jahren setzte sich die Aufwärtsentwicklung des Chores fort. Besuche von Sängerfesten in der näheren Umgebung, Ständchen, Ausflüge und Weihnachtsfeiern bildeten das Jahresprogramm. Beim Preissingen trat man inzwischen erfolgreich in der Stufe “Kunstgesang” auf und konnte viele Ehrenpreise erringen. Dies war nicht zuletzt das Verdienst von Vorstand Julius Scherer und von Hauptlehrer Mayer, der den Verein über 12 Jahre musikalisch leitete. Sie verstanden es immer wieder, dem Chor neue Impulse zu geben.

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Einen vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung bildete das Sängerfest mit Fahnenweihe im Jahre 1930. Dass dieses Fest unter Anteilnahme der gesamten Dorfgemeinschaft gefeiert wurde, dokumentiert ein Auszug aus den Eintragungen des Schriftführers Wilhelm Wagner in das Protokollbuch:
“Der Festtag ist angebrochen. Herrlicher Sonnenschein strahlt vom Morgenhimmel hernieder. … In vollem Festschmuck prangte unser kleines Dorf. Keine Mühen und keine Kosten wurden von den Einwohnern gescheut, um den zu erwartenden Gästen unser Dorf im schönsten Festschmuck zu zeigen; und wahrlich es ist gelungen. … Standen doch rechts und links an der Straße Hunderte von Birken . Von Haus zu Haus zogen sich Girlanden und Schnüre mit bunten Fähnchen und Wimpeln, so dass die Straße einem Triumphbogen glich.”

Und nach einer begeisternden Schilderung des gelungenen Ablaufes dieses Festtages mit der Fahnenweihe als Höhepunkt endet der Eintrag mit den Worten: “Der Verein selbst und beinahe die gesamte Einwohnerschaft waren bis zur späten Nachtstunde in fröhlicher Stimmung auf dem Festplatz, wo die Musikkapelle unermüdlich ihre Weisen erklingen ließ.”
Wie auch in späteren Jahren schloss sich an die Festtage ein Kinderfest an, zu dem ein Festzug den Auftakt bildete.

Wie sehr der Verein damals in das Ortsgeschehen einbezogen war, zeigte sich darin, dass kaum ein örtliches Ereignis ohne gesangliche Darbietung denkbar war: Sei es ein Ständchen zur Hochzeit, zur Amtseinführung eines Bürgermeisters oder Lehrers, sei es der Grabgesang, immer wurde der Männerchor um Mitwirkung gebeten. Auch die Gemeinde und die übrigen Vereine traten oft mit Sangeswünschen an den Verein heran.

Daraus hat sich eine umfassende kulturelle Aufgabe für den Verein ergeben, und er stellte sich stets gerne der Allgemeinheit, der Dorfgemeinschaft, zur Verfügung. Diese Tradition hat sich bis in die heutige Zeit fortgesetzt.

1900


Im Januar 1905 kam es dann zu einer Neubelebung des Vereins. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 8. Januar 1905 nahmen einige junge Männer die Vereinsführung in die Hand. Die neue Vereinsleitung setzte sich wie folgt zusammen:

1. Vorstand

2. Vorstand

1. Schriftführer 

2. Schriftführer

Kassier

Christian Zaiser

Gustav Boger

Albert Dörr

Karl Wagner

Gottlob Köhler

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Der Verein erhielt auch einen neuen Namen, der für die Mitglieder verpflichtend war, und nennt sich seit diesem Zeitpunkt
“Eintracht Massenbach”

Dass man mit neuem Elan und Schwung bei der Sache war, ist daraus zu ersehen, dass noch im Monat Januar 1905 insgesamt 13 Singstunden abgehalten wurden, um die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Auftreten in der Öffentlichkeit zu schaffen.

Allerdings standen die ersten Dirigenten, die Lehrer Lutzeier und Heidinger, jeweils nur ein Jahr zur Verfügung, so dass mit den jungen ungeübten Sängern keine kontinuierliche Aufbauarbeit geleistet werden konnte. Doch bereits unter der Stabführung des Lehrers Alt konnten im Jahr 1908 laut Protokoll gelungene Abendunterhaltungen veranstaltet werden. Und ab 1910 beteiligte sich der Verein mit sehr gutem Erfolg bei Sängerfesten mit Preissingen, zu denen man mit Pferdefuhrwerken hinfuhr.

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Der erste urkundliche Hinweis auf einen Gesangverein in Massenbach findet sich als Eintrag im Evangelischen Kirchenbuch des Pfarramtes Massenbach im Februar 1873.

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Das Gründungsjahr 1873 wurde auch in einer alten Festschrift bestätigt, in der als noch lebende Gründungsmitglieder folgende Personen aufgeführt sind:

Johann Essig I, Johann Essig II, Wilhelm Funk, Karl Sehnig und Philipp Schuster.

Dieser alten Festschrift ist aber ebenfalls zu entnehmen, dass bereits früher ein Gesangverein in Massenbach bestanden haben muss: “…Von dem ersten Gesangverein wissen die ältesten Männer nur noch zu sagen, dass er sich anfangs der 60er Jahre auflöste…”.

Als erster Leiter und Dirigent diente dem Verein viele Jahre Hauptlehrer Walz, der sich auch auf vielen anderen Gebieten um die Gemeinde Massenbach Verdienste erworben hat